WorldWide Telescope

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Seit kurzem ist WorldWide Telescope online. Für Experten und auch Hobbyisten ist dieses Produkt von Microsoft Research sicherlich sehenswert.

Mit dieser Software wird ihr Computer zu einem virtuellen Teleskop. Es werden die Bilder aus einer Vielzahl von Teleskopen auf der Welt vereint, um eine sensationelle Betrachtung des Universum zu ermöglichen.

Wenn sie also gerade vor der Entscheidung stehen, sie sich ein teures Teleskop anzuschaffen oder nicht, sollten sie vorher WorldWide Telescope probieren. Sie werden sich ein Teleskop das nur annähern solche Bilder liefert sowieso nicht leisten können :-)

Mehr dazu unter: http://www.worldwidetelescope.org/

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Österreichs Städte in Virtual Earth

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35,13 Terrabyte Daten wurden gestern mit der neuen Image-Release für Virtual Earth publiziert. Damit sind jetzt auch erstmal österreichische Städte mit beeindruckender Auflösung vertreten.

Folgende Städte sind verfügbar:

  • Innsbruck
  • Klagenfurt
  • Linz
  • Salzburg
  • St. Pölten
  • Villach
  • Wels

Die Bilder sind keine einfachen Ortho-Aufnahmen sondern Oblique-Aufnahmen (Vogelperspektive/Schrägansicht).

Wenn sie die Städte in der maximalen Auflösung betrachten wollen, müssen sie die "Bird's Eye" Ansicht aktivieren.
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Wenn sie im 3D Modus bis auf den Streetleven hineinzommen werden nach einer geringen Vorlaufzeit die Bilder verfügbar. Der weiße Rahmen markiert die Verfügbarkeit der hochauflösenden Bird's Eye Bilder.

 

Demnächst wird auch noch Wien dazukommen. Wien wird aber noch zusätzlich vollständig in 3D erscheinen.

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Wahlfreiheit - Voices for Innovation

image Kreativität wird durch mehr Freiheit gefördert. Mit Freiheit, meine ich Handlungsspielräume bei wichtigen Entscheidungen. Spielräum sind die Freiräume, die wir brauchen uns zu unterscheiden, um unseren individuellen Mehrwert einbringen zu können. Das scheint durchaus ein Prinzip unseres modernen sozialen System geworden zu sein.

In einer globalisierten Gesellschaft muß man sich aber auch die Frage nach dem sinnvollen Maß an Kontrolle und nach notwendigen Vorgaben durch die Verwaltung stellen. Besonders in der Technologiebranche, wo z.B. Standardisierung ein wesentliches Prinzip der Integration bzw. Interoperabilität geworden ist. Hier scheint ein gesundes Maß an Vorgabe dem Wirtschaftswachstum förderlich zu sein.

Generell hat sich die Technologiebranche zum wichtigesten Wachstummotor unserer Wirtschaft gewandelt. Eine gesunde Weiterentwicklung dieses Antriebs - auch im sozialen Sinne muß unser aller Interesse sein. Dazu empfehle die Möglichkeiten der Mitsprache zu nützen. Aus der Vielzahl von Initiativen finde ich Voices for Innovation eine interessantes Netzwerk.

Voices for Innovation verfolgt 3 Ziele:

Wahlfreiheit
Politische Entscheidungen sollten Unternehmen, Verbrauchern und der öffentlichen Hand größtmögliche Freiheit bei der Wahl der verwendeten Technologie erlauben. Jedoch werden häufig spezifische Normen und Lizenzmodelle vorgeschrieben. Damit sind Grenzen gesetzt, wie Verbraucher beispielsweise ihre Privatsphäre auch im digitalen Raum schützen können. Das schadet dem Technologiesektor und den Nutzern im privaten und öffentlichen Bereich.

Innovation
Der Schutz des geistigen Eigentums, fairer Wettbewerb und freier Handel sind wichtige Faktoren, die Innovation und Wirtschaftsentwicklung voran bringen. Die öffentliche Hand sollte daher Raubkopien, schwachen Schutzsystemen und protektionistischer Wettbewerbspolitik entgegenwirken. Denn sie alle bedrohen vor allem den Technologiesektor.

Wirtschaftsentwicklung
Forschung und Entwicklung müssen von der Politik gefördert werden. Nur so können Innovationsfreude, eine positive Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung erhalten bleiben. Außerdem gehört es zu den Aufgaben der politischen Entscheider, eine Technologieausbildung und Schulungen auf hohem fachlichen Niveau zu ermöglichen. Wichtig ist es auch, den Zugang zu qualifizierten Fachleuten aus aller Welt zu ermöglichen.

Wenn sie Verantwortung im Bereich der Technologieentwicklung tragen, sollten sie sich informieren, um die raschen Veränderungen zu erfahren - oder noch besser - aktiv mitgestalten zu können.

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Port 25 - Interoperability und die Weisheit des Mobs

imageOpen Source, Open Standards, Open Innovation, Open Organization und Open Minds - die Weisheit des Mobs verändert das Innovationsbewußtsein. Die Bereitschaft Erfahrungen auszutauschen steigt - Hoffnungen der Mitmachgesellschaft.

Es geht um Interoperability - die Möglichkeit zusammenzuarbeiten. Das ist aber auch eine Frage der Bereitschaft. Bereitschaft zu lernen, diskutieren und zu teilen. Mit Teilen meine ich die Errungenschaften anderer zu respektieren bzw. imagezu würdigen. Und von diesen Errungenschaften gibts in allen Lagern sicherlich genug. Nur scheinbar verschanzen sich die Glaubenskrieger nur zu gern in ihrer Festung. Doch gelegentlich läßt man Fremde, anders Denkende rein, weil man sich austauschen will, weil man erkannt hat, dass Diversity den Horizont erweitert.

Port 25 (sprich nicht Fort 25!) ist eine Community Plattform für Freunde der Interoperabilität. Den häufig macht es Sinn das Beste aus verschiedenen Festungen zu verwenden.

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Innovation Killer und andere Artikel, die man lesen sollte...

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Interoperability Award - ImagineCup 2008

Beim heurigen ImagineCup gibt es in der Kategorie Software Design zusätzlich die Möglichkeit den Interoperability Award zu gewinnen. Es winken tolle Geldpreise und ein Internship bei Microsoft.

Interessant finde ich die Kriterien, die eine eingereichte Softwarelösung erfüllen muß (genau genommen muß die Lösung mindestens 3 der folgenden Bereiche abdecken):

  • Data exchange
  • UI design
  • Messaging
  • Identity
  • Protocols
  • File formats
  • Compliance with open standards
  • XML Web Services

Der Award wurde bereits im Dezember auf Channel8 angekündigt. Es gibt noch die Möglichkeit bis 2. Mai Beiträge einzureichen.

Anmerkung:
Diese Art von Interoperability ist - wie üblich - rein technisch und zieht die Notwendigkeit der sematischen Interoperabilität überhaupt nicht in Betracht. Schade, denn gerade darin sehe ich die Herausforderung in der Zukunft....

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How Software is Built - Erfahrungen von Experten

Es ist wirklich an der Zeit, dass wir unsere Ideen und Erfahrungen konstruktiv austauschen, um die Software Industrie auf den nächsten Level zu heben. Es existieren soviele Ideen und neue Möglichkeiten, die wir aus verschiedensten Gründen nicht wirklich nützen können. Die Eitelkeit mancher Besserwisser ist nur ein kleines Beispiel der vielen Hindernisse des stark umkämpften Software Marketes.

Ich freue mich, daß die Experten Scott Swigart und Sean Campbell das Blog Portal "HowSoftwareIsBuilt" ins Leben gerufen haben, und damit eine lebendige Diskussion auslösen. Es werden hierzu Industrie Experten zu den unterschiedlichsten Aspekten interviewed. Sowohl Open Source, wie auch proprietäre Software Entwicklungsmodelle kommen zur offenen Diskussion. Auf dem Blog Portal finden man auch die Transcripts der Interviews.

Im Dezember sind folgende Interview hinzugekommen:

Das Projekt hat schon einiges an Aufmerksamkeit in der Community verursacht. Allein die Liste der Gesprächspartner bisher ist durchaus bemerkenswert:
Britten Martin, David Campbell, Shawn Burke, Blaine Wastell and Glenn Block, Steve Morris, Doug Look, Michael Tiemann, Bob Bray, Matt Gibbs, Rod Johnson, Josh Berkus, John McCreesh, James Reinders-Video, Ryan Waite, Jay Pipes, Patrick Hogan, Marc Miller, Phil Costa, Michael Howard, Stormy Peters, Shawn Burke, Mark Gross

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Commerical Brain Computer Systems are coming

Commercial brain computer systems are coming by ZDNet's Roland Piquepaille

Concept for a cortical prosthesisAll over the world, systems that directly connect silicon circuits to brains are under development, and some are nearly ready for commercial applications, according to a new report from the World Technology Evaluation Center and announced by a news release of the University of Southern California (USC). Some of the conclusions of this report about brain-computer interfaces (BCIs) are quite surprising. For example, North America researchers focus almost exclusively on invasive BCIs while noninvasive BCI systems are mostly studied in European and Asian labs. If you don't have enough time to read the 234-page report, please look at my selection of four exciting projects from all over the world.

Download:
International Assessment of Research and Development in Brain-Computer Interfaces” (PDF format, 234 pages, 5.90 MB), online at World Technology Evaluation Center (WTEC)

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Virtuelle Waren werden wertvoller - Marktplätze entstehen

Schon seit einiger Zeit verfolge ich die Veränderungen der 3D Software Produkte, die für Animationen und Virtualisierung eingesetzt werden. Vor ein paar Jahren war das Erstellen einer 3D Animation auf meinem PC zuhause undenkbar - leider. Sowohl die Hardware, mit der ich ein kurze Szene hätte rendern können, als auch die notwendige Software sind für mich unerschwinglich gewesen. Zusätzlich war die Bedienung dieser Werkzeuge ein Wissenschaft für sich (für manche gilt das leider immer noch). Doch erst kürzlich began das sich gewaltig zu verändern.

image Der Long Tail Effekt macht sich auch bei den 3D Produkten langsam bemerkbar. Es gibt bereits ein paar Produkte, die realtiv günstig (ab ca. 99€) erhältlich sind, und durch eine Marktplatz von 3D Elementen erweiterbar sind. Der Einstieg in diese kreative Szene wird dadurch finanziel erleichert und die Möglichkeiten bleiben bestehen. Ich hab das mal mit VUE 6 Infinite ausprobiert und war von der Software wie den zugehörigen Marktplatz Cornucopia3D begeistert. Erweitert man sein Portfolio noch um Tools wie Poser oder ZBrush werden wirklich ansehlich Ergebnisse entstehen.

Warum beschäftigt mich das überhaupt?
Die Rechenleistung unserer PC und Server steigt bereits derart rapide an, daß die Möglichkeiten einer Virtualisierung unserer Umwelt zunehmend leichter und allgegenwärtig werden. Die Tools wie ZBrush oder VUE beschleunigen diese Entwicklung. Das Internet trägt seiner zur schnellen Verbreitung bei.

Es gibt natürlich auch andere, eher geschäftliche Interessen, die zur Beschleunigung der Virtualisierung betragen. Abgesehen von der Erotikindustrie, ist sicherlich die Werbung an sich der größte Beschleunigungsfaktor. Neuerdings hat man aber auch den möglichen Wert von virtuallen Objekten entdeckt. Diese Objekte zu besitzen, tausch oder zu verkaufen könnten noch ungeahnte Dimensionen annehmen, denn zumindestens theoretisch ist die virtuelle Welt unlimitiert. Die Fa. Live Gamer Inc. entwickelt  gemeinsam mit Sony und Funcom einen Online Marktplatz für die Handel von virtuellen Objekten. Hauptsächlich wird es sich um Objekte von Online-Spielen handeln. Mit etwas Phantasie kann man sich aber die Möglichkeiten einer solchen Plattform ausmalen.

Mal sehen, wo das noch hinführen wird.

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ZMP verkauft 2 beinigen Roboter - nuvo

ZMP startet im Jänner 2008 mit dem Verkauf des 2 beinigen Roboter "e-nuvo Walk - Verstion 3". Endlich wird damit ein wirklich cooler Roboter am freien Markt verfügbar. Mit 7.000 $ Einstiegspreis ist er vielleicht nicht für jederman erschwinglich aber ich bin mir sicher die Preise werden rasch sinken, sobald auch die Stückzahlen steigen.
Schon alleine das kostenlos verfügbar Microsoft Robotics Studio trägt gewaltig zur Verbreitung von Robotics bei. Wer sich dafür interessiert sollte mal auf die MSDN Site schauen und das Robotics Studio ausprobieren.

(siehe Ankündigung MSNBC)

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